Auftakt in die nächste Englische Woche
VfR Mannheim gastiert am Mittwochabend (18 Uhr) beim 1. FC Normannia Gmünd
Aktuell surft der VfR Mannheim auf einer Erfolgswelle. Vier aufeinanderfolgende Ligasiege ohne ein einziges Gegentor sprechen für sich. Am Mittwochabend steht nun das nächste Spiel beim 1. FC Normannia Gmünd an.
Der Gegner
Aktuell rangiert der 1. FC Normannia Gmünd mit vier Punkten auf dem 13. Tabellenplatz. Nach dem Auftaktsieg gegen Nöttingen (5:1) sowie der Punkteteilung gegen Bietigheim-Bissingen (1:1) folgten in den Duellen mit Spitzenreiter Essingen (1:2), dem Regionalligaabsteiger Göppingen sowie dem Tabellendritten Aalen (beide 0:2) drei Niederlagen in Serie. Auch im Achtelfinale des Landespokals scheiterte Normannia. Beim Verbandsligisten TSV Berg unterlag Gmünd nach Elfmeterschießen mit 5:7. Folgerichtig wartet das Team wettbewerbsübergreifend seit vier Partien auf einen Erfolg.
Stimmen zum Spiel
Um in Gmünd dreifach zu punkten, muss der VfR laut Trainer Marcel Abele erneut eine Topleistung an den Tag legen. Der aktuelle Tabellenplatz des Gegners, so Abele, spiegelt nicht dessen fußballerische Qualitäten wider. „Gmünd hatte ein sehr schwieriges Auftaktprogramm“, erklärte der VfR-Coach und verwies auf den jüngsten Auftritt des Gegners in Aalen. In der CENTUS ARENA hielt Normannia ordentlich dagegen und kassierte nach einem späten Platzverweis erst in der 81. Minute das 0:1. „Sie waren sehr nah dran, etwas mitzunehmen. Das wäre sicherlich nicht unverdient gewesen“, so Abele.
Doch der VfR darf dank der gegenwärtigen Erfolgsserie mit viel Selbstvertrauen die Partie in Gmünd angehen. Abele rechnet zwar mit einem „giftigen“ und „ekligen“ Gegner, allerdings hat der VfR sowohl zu Hause wie auch auswärts den Anspruch, sein eigenes Spiel durchzudrücken. „Gmünd hat uns bereits vergangene Saison mit einer Eins-gegen-eins-Verteidigung über den gesamten Platz das Leben schwer gemacht. Daher müssen wir diese Eins-gegen-eins-Situationen gewinnen, eine Überzahl herstellen und Chancen kreieren“, erläuterte der VfR-Coach.
Gerne würde er auch in Gmünd wieder eine Vielzahl hochkarätiger Gelegenheiten für seine Mannschaft sehen. In den vergangenen Wochen haderte der VfR-Trainer jedoch weniger mit der Qualität und Quantität an Großchancen, sondern monierte vielmehr die Effizienz im Abschluss. „Am Ende ist es ein Mix aus der erforderlichen Gier und dem notwendigen Quäntchen Glück. Während die Jungs die Gier haben, war das Glück noch nicht immer zu hundert Prozent auf unserer Seite. Auf lange Sicht wird sich das aber ausgleichen“, ist Abele optimistisch, dass der Ertrag demnächst noch höher ausfallen wird. Vergangenen Samstag bezeichnete der VfR-Coach die aktuelle Debatte rund um die Chancenverwertung auch als „Jammern auf hohem Niveau.“ Zur Einordnung: In den bisherigen fünf Ligaspielen konnte der VfR bereits elfmal einnetzen. Lediglich Pforzheim (12) und Göppingen (13) drückten den Ball häufiger hinter die gegnerische Linie. Somit stellen die Rasenspieler, gemessen an den erzielten Treffern, gegenwärtig die drittbeste Offensive der Oberliga Baden-Württemberg.
Personalsituation
Neben Christoph Becker und Robin Becker, die sich beide im Aufbautraining befinden, werden auch Jabez Makanda und Lennart Thum fehlen. Makanda kann zwar wieder trainieren, ist aufgrund seines einwöchigen Infektes allerdings noch keine Option. Thum ist wegen einer roten Karte gesperrt.
Bilanz
Seit der Saison 2004/2005 trafen der VfR Mannheim und Normannia Gmünd 16-mal aufeinander. Mit acht Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen spricht die Statistik für die Rasenspieler. Vor allem in den vergangenen acht Aufeinandertreffen zog sich der VfR mit vier Siegen, drei Unentschieden und nur einer einzigen Pleite sehr gut aus der Affäre. Vergangene Saison konnten sowohl das Hinrunden- (5:1) als auch das Rückrundenspiel (3:1) erfolgreich gestaltet werden.
Foto: Edmund Nohe
