18 Jahre mussten die VfR-Fans warten.
Jetzt ist es endlich so weit: Am Samstag startet der VfR Mannheim beim FSV Frankfurt in seine erste Regionalliga-Saison seit 2002. Mannheim. Die lange Wartezeit hat ein Ende. Wenn am Samstag um 14 Uhr in der Frankfurter BBBank Arena der Anpfiff ertönt, beginnt für den VfR Mannheim ein neues Kapitel. Nach 18 Jahren kehren die Rasenspieler zurück in die Regionalliga Südwest – und die Vorfreude auf diesen Moment ist im gesamten Verein deutlich zu spüren. Fünf intensive Wochen Vorbereitung liegen hinter der Mannschaft von Cheftrainer Marcel Abele. Neue Spieler wurden integriert, Abläufe verfeinert und die Mannschaft auf die besonderen Anforderungen der Regionalliga vorbereitet. Nun wird es erstmals unter Wettkampfbedingungen ernst.
„Die VfR-Fans mussten schließlich viele Jahre auf Regionalligafußball warten“, sagt Abele mit Blick auf die lange Durststrecke. Auch deshalb ist die Vorfreude auf den Saisonstart besonders groß. „Wir sind alle sehr heiß, dass es endlich wieder losgeht“, betont der VfR-Cheftrainer. Zum Auftakt wartet allerdings gleich ein echter Prüfstein. Der FSV Frankfurt gehört zu den ambitionierten Mannschaften der Regionalliga Südwest und beendete die vergangene Saison auf dem dritten Tabellenplatz. Auch in der Vorbereitung präsentierte sich die Mannschaft in guter Verfassung. Unter anderem gelangen Siege gegen den TSV Aubstadt und die U21 des 1. FC Köln. Im abschließenden Test setzte sich der FSV zudem mit 3:1 beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg durch. Lediglich gegen den Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers musste sich Frankfurt mit 1:2 geschlagen geben. „Wir haben Frankfurt ausführlich analysiert. Das ist eine starke Mannschaft mit einer sehr guten Ordnung. Von Anfang an sind wir auf allerhöchstem Level gefordert“, erklärt Abele. Dabei möchte sich der VfR keineswegs verstecken. Auch gegen einen etablierten Regionalligisten soll die eigene Spielidee im Mittelpunkt stehen. „Wir möchten weiterhin aktiv sein und selbst Fußball spielen“, macht Abele deutlich. Die Rasenspieler wollen mutig auftreten, ihre spielerischen Qualitäten einbringen und sich auch auf der neuen Bühne treu bleiben. Personell gibt es vor dem ersten.
Pflichtspiel der Saison noch einige Fragezeichen. Angreifer Lennart Thum wird die Partie aufgrund muskulärer Probleme im Hüftbeuger verpassen. Fraglich sind zudem die Einsätze der beiden Neuzugänge Mart Ristl und Mehdi Hetemaj. Ob der defensive Mittelfeldspieler und der Innenverteidiger rechtzeitig fit werden, soll sich in den letzten Trainingseinheiten vor der Begegnung entscheiden. Auch der FSV muss zum Auftakt auf seinen erfolgreichsten Torschützen der vergangenen Saison verzichten. Ismael Harnafi, der in der vergangenen Spielzeit 13 Treffer erzielte, fällt aufgrund eines Bündelrisses im hinteren Oberschenkel aus. Unabhängig von der personellen Situation steht am Samstag vor allem eines im Mittelpunkt: Der VfR Mannheim ist zurück in der Regionalliga. 18 Jahre nach dem letzten Auftritt in der vierthöchsten deutschen Spielklasse beginnt für die Rasenspieler eine neue Reise
