Flutlicht-Atmosphäre gegen Hollenbach

Rasenspieler wollen den nächsten Heimsieg

Am Freitagabend (19 Uhr) steht für den VfR Mannheim gegen den FSV Hollenbach das fünfte Heimspiel der Saison an. Alle wichtigen Informationen zu dieser Partie sind im Folgenden zusammengefasst.

Der Gegner

Hollenbach weist als Tabellenzehnter nach neun Partien eine ausgeglichene Bilanz mit jeweils drei Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen auf. Verlassen können sich die Hohenloher besonders auf ihren Teamkapitän Hannes Scherer, der mit bisher sechs Treffern drittbester Torschütze der gesamten Oberliga ist. Ebenso viele Tore erzielte auf Rasenspieler-Seite Pasqual Pander.

Für viel Aufsehen sorgte Hollenbach in der dritten Runde des württembergischen Landespokals. Reinhard Schenkers Elf hielt die Begegnung gegen den SGV Freiberg, den aktuell souveränen Tabellenführer der Regionalliga Südwest, bis zur letzten Sekunde offen und unterlag lediglich aufgrund eines Strafstoßes erst in der 90. Minute mit 3:4 (2:2). In der Liga musste sich Hollenbach zuletzt gegen den ehemaligen Spitzenreiter VfR Aalen geschlagen geben. Zwei Gegentreffer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ebneten den Weg zur dritten Saisonniederlage.

Stimmen zum Spiel

VfR-Trainer Marcel Abele charakterisiert Hollenbach als eine „typische Oberligamannschaft“, die viel investiert und über eine hohe physische Wucht verfügt. Dementsprechend braucht es erneut eine Topleistung, um die anvisierten drei Punkte zu erobern. Abele verspricht, dass seine Mannschaft abermals einen gierigen Auftritt hinlegen wird. Die Blau-Weiß-Roten, so der Coach, möchte eine erneute Serie starten und noch „ganz, ganz viele Punkte in dieser Saison sammeln“.

Vergangene Woche war die Stimmung in der Quadratestadt wieder ausgezeichnet. Mit einem 6:0 (2:0)-Kantersieg beim Tabellendritten Essingen setzte der VfR nach der ersten Saisonniederlage in Aalen ein deutliches Statement. Doch Abele will diesen Erfolg nicht überbewerten. Der Auftritt in Essingen sei zwar gut gewesen, von einer Glanzleistung mochte der Coach aber nicht reden. Darüber hinaus gebe es für einen 6:0-Sieg ebenfalls „nur“ drei Punkte. „Ich habe nach der Aalen-Niederlage auch nicht gesagt, dass wir den Kopf verlieren sollen“, sucht der Trainer im aristotelischen Stil stets die goldene Mitte. Wichtig sei es nun, den Fokus auf Hollenbach zu richten.

Der VfR-Coach freut sich, dass die kommende Begegnung unter Flutlicht stattfinden wird. Solche Partien versprühen immer eine besondere Atmosphäre. „Wenn Du in einem schönen Stadion spielst und plötzlich geht das Flutlicht an, macht das schon etwas mit einem“, erklärt Abele, der am Freitagabend auf eine gute Kulisse hofft. „Es ist wichtig, dass wir als Verein den nächsten Schritt machen und das Stadion voller bekommen“, so der Trainer. In diesem Kontext spricht Abele eine besonders herzliche Einladung an alle Jugendspieler aus: „Kommt in das Stadion, wo ihr hoffentlich eines Tages auch mal spielen werdet, und schaut Euch das Spiel an.“

Personalsituation

Robin Becker, Shaban Veselaj und Enes Tubluk werden gegen Hollenbach keine Option sein. Veselaj und Tubluk stehen zwar schon wieder auf dem Platz und trainieren individuell, doch ein Einsatz ist gegenwärtig ausgeschlossen. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter der Personalie Alexandru Paraschiv. Dieser laboriert zurzeit an einer Prellung im Wadenbereich.

Bilanz

Mit sechs Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen spricht die Statistik für den VfR Mannheim. Vergangene Saison konnte sowohl das Hinrundenspiel in Eppelheim (3:0) als auch die Rückrundenpartie in Hollenbach gewonnen werden.

Sonstiges

Am Freitagabend wird allen Studenten kostenloser Eintritt gewährt. Des Weiteren erhalten diese ein Freibier.

Foto: Edmund Nohe

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