Härtetest in der Goldstadt
VfR gastiert beim formstarken 1. CfR Pforzheim
(mk) Aufgrund des Finalspiels im bfv-Rothaus-Pokal hat der VfR Mannheim sein Ligaspiel beim 1. CfR Pforzheim bereits auf diesen Mittwoch (19 Uhr) vorgezogen. Alle relevanten Infos zur Partie in Mittelbaden sind im folgenden nun zusammengefasst
Der Gegner Pforzheim befindet sich seit Wochen im Aufwärtstrend. Mussten die Goldstädter Mitte März noch um den Ligaverbleib zittern, so stehen sie nun mit 45 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Oberliga Baden-Württemberg. Mit neun aufeinanderfolgenden Partien ohne Niederlage kann der 1. CfR entspannt dem Rundenende entgegenblicken. Zuletzt trennte sich Dirk Rohdes Elf mit einem 2:2 (1:0)-Unentschieden vom 1. Göppinger SV. Nach wie vor überzeugt in der Pforzheimer Offensive der routinierte Mittelstürmer Dominik Salz. Salz netzte in dieser Saison nicht nur in der Hinrunden- und Pokalbegegnung gegen den VfR ein, sondern ist mit elf Toren auch der treffsicherste Schütze des 1. CfR.
Stimmen zum Spiel Für die Blau-Weiß-Roten ist die Partie beim 1. CfR Pforzheim gleichbedeutend mit dem letzten Auswärtsspiel der Oberligasaison 2025/2026. Mit bisher insgesamt elf Siegen aus 16 Begegnungen stellen die Blau-Weiß-Roten das zweitbeste Auswärtsteam der gesamten Oberliga. Dementsprechend ist der komfortable Neun-Punkte-Vorsprung auf den Tabellendritten FC Nöttingen auch ein Resultat der Mannheimer Auswärtsstärke. Beim 1. CfR bietet sich nun die Möglichkeit, den zwölften Ligasieg auf fremdem Geläuf einzufahren. „Pforzheim ist aber eine gute Truppe. Unter dem Trainer Dirk Rohde haben sie fleißig gepunktet und wirken sehr stabil. Da ist ordentliche Qualität dabei“, betont Abele im Hinblick auf den kommenden Gegner.
In der Goldstadt möchten die Rasenspieler nun einerseits unbedingt nochmals dreifach punkten, andererseits kündigt Abele auch ein wenig Rotation an. „Natürlich ändert dies nichts an unserer Herangehensweise“, stellt er klar und fügt gleichzeitig hinzu: „Jeder einzelne Spieler möchte sich nun ein gutes Gefühl für die kommenden Wochen holen.“ Des Weiteren bietet die Partie in Pforzheim auch die Gelegenheit, sich für die anstehenden Duelle im Pokal und in der Relegation zu empfehlen. „Daher ist auch jeder gewillt, zu zeigen, wozu er imstande ist“, hält Abele fest. Die Marschroute ist also klar: Der VfR möchte mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise in Richtung Mannheim antreten.
Personalsituation Wie bereits in Villingen werden neben Robin Becker der angeschlagene Alexander Esswein und Enes Tubluk fehlen. Des Weiteren fällt Volkan Rona aus. Christoph Becker wird wiederum in den Kader zurückkehren.
Bilanz Duelle zwischen dem VfR Mannheim und dem 1. CfR Pforzheim haben mittlerweile fast schon einen Kultcharakter. Bereits gegen Ende der 1970er Jahre trafen die Rasenspieler in der damals noch drittklassigen Oberliga Baden-Württemberg auf den 1. FC Pforzheim. Insgesamt 24-mal kreuzten sich die Klingen der beiden Teams. Zwischen 1992 und 1994 kam es auch zu vier Oberliga-Partien mit dem VfR Pforzheim. Seit der Fusion des 1. FC Pforzheim und des VfR Pforzheim im Jahr 2011 trafen die Mannheimer siebenmal auf den 1. CfR. Summa summarum gab es seit der Saison 1978/79 insgesamt 35 Partien zwischen dem VfR und dem 1. CfR beziehungsweise seinen Vorgängervereinen. Die Bilanz ist ziemlich ausgeglichen: Zwölfmal setzte sich der VfR durch, 13-mal gewann Pforzheim, zehn Begegnungen endeten unentschieden. In der Hinrunde dieser Saison setzte sich der VfR mit 4:1 (2:1) durch.
