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"Ich habe mich hier sehr gut eingelebt"

Kurz vor der morgigen  Spitzenbegegnung gegen den SV Spielberg haben wir ein Gespräch mit unserem Neuzugang Ali Ibrahimaj geführt. Der torgefährliche Mittelfeldspieler erzählt in diesem Interview unter anderem, wie er sich in der kurzen Zeit beim VfR eingelebt hat, wie er Job und Fußball unter einen Hut bekommt und wie die bisherigen Leistungen zu bewerten sind. Wir bedanken uns bei Ali recht herzlich, dass er sich die Zeit nahm, die gestellten Fragen ausführlich zu beantworten.

Hallo Ali, wie hast Du Dich beim VfR bisher eingelebt?

Ibrahimaj: Ich habe mich hier sehr gut eingelebt. Die Jungs, das Trainerteam und das gesamte Umfeld haben mir  die Integration sehr leicht gemacht. Hinzu kommt, dass ich einige Akteure bereits aus vergangenen Stationen sehr gut kenne.

Die Zuschauer sind von Dir hellauf begeistert. Fünf Treffer in drei Partien sprechen ja auch eine deutliche Sprache. Wie bewertest Du Deine ersten drei Spiele im VfR-Dress?

Ibrahimaj: Es freut mich, dass ich der Mannschaft schon helfen konnte und natürlich möchte ich auch weiterhin meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen, um schlussendlich unser gemeinsames Ziel zu erreichen. Die ersten Spiele waren aber zugegebenermaßen äußerst  intensiv. Wichtig ist, dass wir dennoch gezeigt haben, über welche Qualität die Mannschaft verfügt. Man darf nicht vergessen, dass einige Spieler vorher noch in Quarantäne waren und dadurch noch nicht 100% ihres Leistungsvermögens abrufen können.

Wie schwierig ist es, die Sourcing Agentur (Was machst Du in diesem Job?) und Verbandsligafußball unter einen Hut zu bekommen?

Ibrahimaj: Klar: es gibt Tage, die sehr stressig sind und in denen ich mal leicht erschöpft ins Training gehe. Grundsätzlich lässt sich die Tätigkeit in meiner Firma mit dem Fußball jedoch sehr gut kombinieren. Das Büro ist gerade einmal 10 Minuten vom Vereinsgelände entfernt und ich bin sehr glücklich, einen Top Partner an meiner Seite zu haben, der mir den Rücken freihält, wenn ich zum Training muss oder eine Partie ansteht.

Mit der Firma importieren wir aktuell in erster Linie Elektrobauelemente für die Automobilindustrie, der industriellen Elektroindustrie wie auch alle anderen Branchen, die Mikrochips zur Produktion benötigen.

Wir bewegen uns mit verschiedenen Abteilungen immer auf den Engpassmärkten. In der jüngeren Vergangenheit war aufgrund der Pandemie beispielsweise der Gesundheitssektor besonders relevant. Zur Zeit liegt natürlich der Rohstoffmarkt in unserem Fokus.

Mit was für ein Gefühl geht ihr in die Partie gegen Spielberg?

Ibrahimaj: Ich gehe mit einem guten Gefühl in die Partie gegen Spielberg. Wir wissen um unsere Stärken und wollen unser Spiel durchziehen; da ist es egal gegen wen wir spielen.

Du bist zwar ein gebürtiger Rüsselsheimer, scheinst Dich in Mannheim aber heimisch zu fühlen. Was gefällt Dir an der Stadt?

Ibrahimaj: Mannheim ist auf jeden Fall meine zweite Heimat geworden, in der ich mich pudelwohl fühle. Durch meine Zeit beim Waldhof und in Sandhausen habe ich bereits drei Jahre in Mannheim gelebt. Nun pendele ich zwar aus Frankfurt  in die Quadratestadt, verbringe aber trotzdem sehr gerne einen großen Teil meiner Zeit in Mannheim.

Vielen Dank für das Gespräch

Foto: Edmund Nohe

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