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Oberligist siegt in Neuenheim


VfR im bfv-Pokal eine Runde weiter

(tb) Mit einer engagierten Leistung bestand der VfR die Aufgabe beim ambitionierten Verbandsligaaufsteiger ASC Neuenheim und zog verdient in die 3. Pokalrunde ein. Dort wartet mit dem FC Nöttingen ein „Klassenkamerad“ aus der Oberliga.

Der VfR startete hochkonzentriert in die Partie mit viel Ballbesitz und geduldigem Spielaufbau. Bereits in der 4. Minute setzte der VfR die erste Duftmarke, aber Hassan Amin verpasste eine Hereingabe von rechts nur knapp. Kurz darauf ließ sich Neuenheims Angreifer Kubis am VfR-Strafraum schwer vom Ball trennen. VfR-Torsteher Paul Lawall parierte aber den Abschluss. In Minute 8 ging der VfR bei einer ähnlichen Situation wie kurz zuvor in Führung. Hassan Amin machte es diesmal im Strafraum besser als zuvor und vollstreckte souverän. Der VfR machte weiter das Spiel, und in der 20. Minute baute Pasqual Pander die Führung aus. Neuenheim fand bis dahin so gut wie nicht statt und musste sich auf die Defensive beschränken.

Das änderte sich in der 21. Minute, als ein schnell vorgetragener Angriff der Platzherren zum Anschlusstreffer führte. Nach einer gut vorgetragenen Kombination landete der Ball bei Tarek Aliane, der nicht lange fackelte und den Ball ins VfR-Tor beförderte.

Der VfR blieb dominant und geduldig. Ein strammer Schuss von Christoph Becker zischte über die Torlatte der Gastgeber und Morco Raimondos Kopfball verfehlte das Tor nur knapp. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fasste sich Akin Ulusoy ein Herz und zog unweit der Strafraumgrenze einfach mal ab. Der frühere VfR-Keeper Steven Ullrich im Neuenheimer Tor musste chancenlos zusehen, wie der Ball im Torwinkel zum 1:3 einschlug.  

Im 2. Durchgang hatte der eingewechselte Angel Arthee zunächst die Chance, weiter zu erhöhen, doch sein Schuss aus zentraler Position ging weit über das Tor. In der 55. Minute blieb VfR-Kapitän Marco Raimondo nach einem Pressschlag liegen und musste ausgewechselt werden. Eingewechselt wurde Stürmer Jannis Fetzner und die VfR-Abwehr gruppierte sich um. Das ging zunächst fast ins Auge, als in der 60. Minute ein Angreifer allein vor dem VfR-Tor auftauchte, aber an Torwart Lawall scheiterte. 

Dem ASC war es inzwischen gelungen, das Spiel offener zu gestalten und wurde immer dann gefährlich, wenn es gelang, über mehr als zwei Stationen zu kombinieren und die schnellen Spitzen in Szene zu setzen. Der VfR blieb dominant, aber die Chancen der Gastgeber häuften sich. In der 67. Minute blockte die VfR-Abwehr einen Freistoß von der Strafraumgrenze und fünf Minuten später entschärfte der überragende Paul Lawall eine Monsterchance, die im Erfolgsfalle den Anschlusstreffer für Neuenheim bedeutet hätte. In Minute 78 setzte Jannis Fetzner einen Fernschuss von links an den langen Pfosten. 

In den letzten Minuten sorgte ein kräftiger Regenguss vor allem bei den Zuschauern für Unruhe, die vergeblich einen Unterstand suchten, aber nicht fanden. Auf dem Spielfeld hatte der VfR die Partie weiter im Griff und spielte die letzten Minuten routiniert herunter.

Aufstellung ASC Neuenheim:

Ullrich – Springer, M. Berger (87. Korkmaz), Räder, Njie, Soultani, Aliane, Ring (65. Bencivenga), Lorenz, Kubis (68. S. Berger), Held

Aufstellung VfR:

Lawall – Becker, Raimondo (55. Fetzner), Denefleh, Amin – Szarka, Ulusoy – Titsch Rivero (46. Polat), Pander – Sahiti (46. Arthee), Neuner

Tore:

0:1 Amin (8.)

0:2 Pander (17.)

1:2 Aliane (22.)

1:3 Ulusoy (42.)

Schiedsrichter:

Lukas Heim, FV Wiesental

Fotos: Edmund Nohe

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