Zukunft machen wir aus Tradition

„Pandemie bisher sehr gut überstanden“

VfR Geschäftsführer Andreas Brameier im vereinsinternen Interview

(mk) Die Covid-Pandemie stellt nach wie vor eine große Herausforderung für die Fußballvereine in der Region dar. Trainingsausfälle, Spielverlegungen und die Sorge vor Ansteckungen, machen etlichen Vereinen schwer zu schaffen. Viele Klubs mussten daher einen deutlichen Rückgang an Mitgliedern verkraften oder/und einen Aderlass bei Sponsoren verbuchen. Wie die Situation beim VfR derzeit aussieht erklärt Geschäftsführer Andreas Brameier in einem kurzen Interview, für welches wir uns recht herzlich bedanken.

Wie hat der Verein die Pandemie bisher überstanden?

Brameier: Wir können sagen, dass der VfR Mannheim die Pandemie bisher sehr gut überstanden hat. Ich möchte diesbezüglich zwei Punkte hervorheben. Erstens: Der Verein verfügt über eine gute Buchhaltung, die es ermöglichte, diverse Hilfsangebote vom Land Baden-Württemberg und dem Bund anzunehmen. Zweitens: Unsere Trainer im Jugendbereich waren während des Lockdowns nicht untätig, sondern um Alternativangebote bemüht und blieben dadurch mit den Kindern in Kontakt. Diese beiden Faktoren haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der Verein die Pandemie bisher sehr gut schultern konnte. Unterm Strich ist der VfR während dieser Zeit sogar gewachsen.

Wie hat sich die Mitglieder- und Sponsorenzahl während der letzten zwei Jahren entwickelt?

Brameier: Von unseren Sponsoren ist erfreulicherweise niemand abgesprungen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn vielerorts haben beispielsweise Trikotsponsoren den Nutzen des Engagements in Zweifel gezogen, wenn ihre Mannschaft keine Spiele austragen durfte. Dies ist dem VfR zum Glück erspart geblieben, da alle Sponsoren uns die Stange gehalten haben. Was die Mitgliederzahlen anbelangt, konnten wir in einem Jahr sogar ein Plus von 15% verbuchen. Dieser Zuwachs ist vor allem auf die Arbeit der Jugend- und FWD-Abteilung zurückzuführen.

Mit was für einem Gefühl blickst Du dem Jahr 2022 aus der Perspektive des Geschäftsführers entgegen?

Brameier: Das Ziel der Geschäftsführung ist es, sich im handwerklichen und kaufmännischen Bereich weiter zu optimieren und stets tagesaktuell zu sein. Dies bedeutet, dass wir per Knopfdruck genau wissen, wie der Verein dasteht. Des Weiteren wird für das Jahr 2023 angestrebt, in jeder Abteilung eine Kostenstellenrechnung zu etablieren und ein separates Budget zu errichten.

Vielen Dank für das Gespräch

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