Souveräner Testspielerfolg
Rasenspieler bezwingen Hessenligisten Pohlheim 2:0 (1:0)
(mk) Nach dem souveränen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg beim FC Turabdin-Babylon Pohlheim machte sich beim VfR Mannheim Zufriedenheit breit. Sowohl der Auftritt als auch das Ergebnis konnten sich sehen lassen. „Das war ein guter Test“, hält VfR-Cheftrainer Marcel Abele fest. „Mit der Leistung bin ich einverstanden.“ Zur Einordnung: Pohlheim rangiert in der Hessenliga, dem Pendant zur Oberliga Baden-Württemberg, gegenwärtig auf dem fünften Rang.
Auf dem Kunstrasenplatz in Hattersheim nahmen die laufstarken Rasenspieler von Beginn an das Zepter in die Hand. Basierend auf effizientem Gegenpressing schnürten die Mannheimer den Gegner früh in der eigenen Hälfte ein. Folgerichtig resultierte das griffige Zweikampfverhalten rasch in erste Torchancen: Alexandru Paraschivs Flachschuss aus aussichtsreicher Position segelte knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei, Shaban Veselaj scheiterte wiederum am Pfosten. Wenige Augenblicke später stand der emsige Veselaj erneut im Mittelpunkt des Geschehens. Dieses Mal blieb der gegnerische Keeper Niklas Julian Linke im Eins-gegen-eins-Duell jedoch der Sieger und entschärfte den Ball. Nach 25 Minuten verwertete Paraschiv schließlich eine Vorarbeit Alexander Essweins zur überfälligen 1:0-Führung (25.). Aufgrund drückender Mannheimer Dominanz konnte Pohlheim in den ersten 45 Minuten wenige offensive Akzente setzen. Lediglich ein erfolgreicher Umschaltmoment zwang Mannheims Schlussmann Luca Pedretti zu einer Parade.
In der zweiten Halbzeit setzte sich der Spielfilm nahtlos fort: Der VfR blieb tonangebend und erhöhte nach gut 50 Minuten durch Kevin Krüger, der sehenswert freigespielt wurde, auf 2:0 (52.). Bevor nach einer guten Stunde die Feldspieler komplett ausgetauscht wurden, hätte Paraschiv mit etwas mehr Effizienz im Abschluss sogar auf 3:0 erhöhen können. Aufgrund der Vielzahl hochkarätiger Chancen hätten die Rasenspieler zum Zeitpunkt des Zehnfachwechsels durchaus höher führen können. „Da geht auf jeden Fall mehr“, betont Abele.
Mit den frischen Kräften auf dem Feld änderte sich das Spielgeschehen nicht. Die größte Gelegenheit auf den dritten Treffer der Partie hatte Marvin Kadner, auch Isaac Okwubor verbuchte noch zwei bis drei Halbchancen. Auf der anderen Seite verbrachte Pedretti vor den Toren Frankfurts einen weitestgehend ruhigen Abend. Pohlheim prüfte den blau-weiß-roten Keeper nochmals mit einem Kopfball, den dieser jedoch reaktionsschnell klärte. „Wir haben den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor ferngehalten“, lobt Abele auch das Spiel gegen den Ball. Anerkennende Worte gab es auch für die Laufleistung, das „giftige“ Zweikampfverhalten sowie die damit verbundene Dominanz.
Steno:
Aufstellung VfR Mannheim: Pedretti – Akoto, Kuhn, Mißbach, Sentürk, Marx, Krüger, Esswein, Paraschiv, Pander, Veselaj.
Aufstellung VfR Mannheim (ab 64. Minute): Pedretti – Rona, C. Becker, Tokcan, Stellwagen, Seifert, Nasraoui, Wemhoener, Kadner, Okwubor, Berko.
Aufstellung FC Turabdin-Babylon Pohlheim: Linke – Mukasa, A. Toprak, Akulinin, Celik, Mahmuti, Taffemer, Sidon, J. Toprak, Oberheim, Freese.
Einwechslungen Pohlheim: Wiessner (46.), Yokochi (61), Strack (76), Filsinger, Alpsoy, Babovic, Gaertner, Kayembe, Aoyama, Mitsuhiro (alle 83.).
Tore: 0:1 Paraschiv (25.) 0:2 Krüger (52.)
Schiedsrichter: Marcel Göttel
Foto (Archiv): Edmund Nohe
