Zukunft machen wir aus Tradition

VfR blickt hoffnungsvoll der Rückrunde entgegen

Rasenspieler empfangen den 1.FC Mühlhausen zum Pflichtspielauftakt 2022

(mk) Am kommenden Samstag (15:00 Uhr) geht es für den VfR Mannheim nach der dreimonatigen Winterpause wieder um Punkte im Ligabetrieb. Die Rasenspieler empfangen im heimischen Rhein-Neckar-Stadion den Tabellenachten 1.FC Mühlhausen.

Aus blau-weiß-roter Perspektive gibt es genügend Anlass, die anstehende Begegnung mit breiter Brust anzugehen. Vor der Winterpause präsentierte sich die Atik-Elf trotz personeller Komplikationen auf spielerischer als auch auf mentaler Ebene in bester Verfassung. Dank einer beachtlichen Siegesserie von vier aufeinanderfolgenden „Dreiern“ befinden sich die Quadratestädter als Tabellendritter weiterhin auf Schlagdistanz zu den beiden Spitzenteams SV Spielberg und ATSV Mutschelbach. Die Ambitionen bei den Rasenspielern sind hoch. An der Theodor-Heuss-Anlage ist man gewillt, in der Rückrunde noch zwei Plätze nach vorne zu rücken und den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg zu realisieren; ein anspruchsvolles Unterfangen, das nur wenige Ausrutscher mehr erlaubt. Daher werden auch am Samstag gegen Mühlhausen drei weitere Zähler angepeilt.

Der 1.FC Mühlhausen hält sich tabellarisch als Achtplatzierter exakt im mittleren Mittelfeld der Verbandsliga auf. Der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz beträgt bei einem positiven Torverhältnis solide sechs Zähler. Auf der anderen Seite hat Mühlhausen in den Aufeinandertreffen mit den derzeitigen Spitzenteams stets eine beherzte Leistung an den Tag gelegt: In einer nervenaufreibenden Partie gegen den ATSV Mutschelbach musste man in der Nachspielzeit das 3:4 hinnehmen, nachdem Goalgetter Christopher Hellmann in der 87. Minute erst den Ausgleich erzielte. Mehr als ein Achtungserfolg waren hingegen die Punktgewinne bei den Gastauftritten in Eppingen (2:2) und Heddesheim (1:1).

Dies bedeutet, dass der VfR trotz der Favoritenrolle und des deutlichen tabellarischen auseinanderklaffen beider Teams gut beraten ist, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Stattdessen sollten sich die Blau-Weiß-Roten vor allem an der soliden Performance aus dem Vorrundenspiel orientieren, das hochverdient mit 3:1 gewonnen werden konnte. Aus den Vorbereitungsspielen weisen beide Teams mit einer Quote von mindestens 50 Prozent gewonnener Spiele eine positive Bilanz auf, allerdings dürfen solche Begegnungen aufgrund ihres freundschaftlichen Charakters nicht überbewertet werden.

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