VfR Mannheim festigt Platzierung im Tabellenmittelfeld
Rasenspieler beenden Hinrunde mit 25 Zählern
(mk) Sichtlich stolz zeigte sich VfR-Cheftrainer Hakan Atik nach der Oberligabegegnung VfR Mannheim gegen TSV Essingen. Der 2:1 (0:0)-Erfolg ist gleichbedeutend mit dem vierten aufeinanderfolgenden Sieg der ersatzgeschwächten Rasenspieler. Auch am Freitagabend fehlten insgesamt acht Akteure im Aufgebot, was Atik zu personellen Änderungen in der Startformation zwang. Für die verletzten Spieler Akin Ulusoy und Nicolas Jüllich sprangen Jose Lado und Elvir Maloku in die erste Elf. Den Blau-Weiß-Roten war das Selbstvertrauen aus den vergangenen Partien anzumerken.
Die Rasenspieler gingen engagiert zu Werke, gewannen viele Zweikämpfe und wirkten speziell in der Defensive sehr stabil. Auf der anderen Seite präsentierte sich der Gast aus Essingen als hartnäckiger Kontrahent, der den Quadratestädtern vor allem im letzten Drittel wenig Entfaltungsmöglichkeiten bot. Folgerichtig blieben gefährliche Strafraumszenen hüben wie drüben Mangelware. Da auch in den Standardsituationen weder die Mannheimer noch die Aufsteiger aus der schwäbischen Ostalb Gefahrenmomente kreieren konnten, dauerte es fast 40 Minuten, bis die erste nennenswerte Torchance im Spiel zu notieren war: VfR-Stürmer Pasqual Pander enteilte seinen Gegenspielern, bekam einen anspruchsvollen halbhohen Diagonalpass von Christoph Becker zu fassen und prüfte aus kurzer Distanz Essingens Keeper Jerome Weisheit (37.). Der VfR war zu diesem Zeitpunkt zwar die spielbestimmende Mannschaft gewesen, allerdings fehlte in der Offensive einmal mehr die Durchschlagskraft. Die klug verteidigenden Essinger klärten, abgesehen von der eben erwähnten Chance Panders, nahezu sämtliche Hereingaben in den Strafraum und hielten somit die Null. Auf der anderen Seite verbrachte Paul Lawall einen ruhigen Abend und musste in der ersten Halbzeit sein Können kaum unter Beweis stellen.
VfR Mannheim: Lawall, Denefleh, Djengoue, Lado, Becker, Szarka, Amin (81. Gurley), Polat, Pander (75. Titsch Rivero), Maloku (84. Sanyang), Neuner (90. Fetzner)
Zuschauer: 170









































