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Zeit des Wartens hat ein Ende

VfR Mannheim startet am Samstag beim ATSV Mutschelbach in die Restrückrunde

(mk) Der Winterschlaf im Amateurfußball ist immer besonders lang. Auch die 18 Mannschaften der Oberliga Baden-Württemberg mussten ziemlich genau drei lange Monate warten, bis der Ball im Ligabetrieb endlich wieder rollt. Doch am kommenden Samstag (15.00 Uhr) ist es soweit: Der VfR Mannheim gastiert zum Auftakt der Restrückrunde beim ATSV Mutschelbach und möchte im Optimalfall an jene Leistungen aus den letzten Monaten des vergangenen Kalenderjahres anknüpfen.

Zur Erinnerung: In den jüngsten zehn Ligaspielen gab es keinen baden-württembergischen Oberligisten, der mehr Punkte sammelte als der VfR Mannheim. Hakan Atiks Elf war in einem klassischen Flow, verließ die Abstiegsränge und etablierte sich schlussendlich sogar im oberen Tabellenmittelfeld. Wenige Tage vor dem Start in die Restrückrunde lautet daher die zentrale Frage: Geht die Saison 2023/2024 in Mutschelbach genauso weiter wie sie gegen Göppingen Anfang Dezember endete? Mit einem Sieg des VfR Mannheim?

Diese Frage lässt sich nach der langen Winterpause nur schwer beantworten. Bei einem Blick auf den Kader wird deutlich, dass es ein paar wenige Änderungen gab. Auf der einen Seite konnte der VfR mit Michail Anthis, Mate Bozic, Benjamin Franz Altin Vrella und Andrew Wooten fünf neue Akteure dazugewinnen, auf der anderen Seite verließ ein Quartett die Quadratestadt, bestehend aus Jannis Fetzner, Darian Gurley, Jose Lado und Muhamad Sanyang. Aus den Vorbereitungsbegegnungen lassen sich gewöhnlich nur schwer relevante Rückschlüsse ziehen. Grundsätzlich dienen diese dazu, neue Formationen auszuprobieren und auf nahezu allen Ebenen zu experimentieren. Speziell die Fans des VfR Mannheim machten in den letzten Jahren des Öfteren die Erfahrung, dass die Aussagekraft eines Freundschaftsspiels begrenzt ist. In der Wintervorbereitung 2024 gab es in Mannheim Licht und Schatten zu beobachten. Phasenweise schaffte es der VfR zu überzeugen, gleichzeitig offenbarten die Rasenspieler in manch einer Partie sowohl offensiv als auch defensiv einige Defizite. Dementsprechend gemischt fielen auch die Resultate aus. In den acht Testspielen konnte der VfR vier für sich entscheiden (Rüssingen, Mechtersheim, Mosbach, Weinheim), jedoch gingen ebenso viele verloren (Hoffenheim II, Heddesheim, Walldorf II, Kaiserslautern U21).

Während der VfR vergangenes Wochenende seinen finalen Test in Kaiserslautern absolvierte, startete der Gegner ATSV Mutschelbach bereits mit einem Nachholspiel beim 1. CfR Pforzheim in die Oberliga. Trotz der zwischenzeitlichen 1:0-Führung musste sich die Dietmar-Blicker-Elf schlussendlich mit 1:3 (1:1) in der ehemaligen Goldstadt geschlagen geben. Ob der VfR Mannheim dem Tabellenneunten am kommenden Sonntag die nächste Saisonpleite zufügen kann, wird sich zeigen. Danach können die Fans auch einschätzen, ob der VfR an die imposanten Leistungen aus dem Ende der Hinrunde anknüpfen kann.

Foto: Edmund Nohe

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