Zukunft machen wir aus Tradition

Erneut haushoher Favorit

Rasenspieler möchten sich gegen die Spielvereinigung Durlach-Aue keine Blöße geben

Bild: Edmund Nohe

(mk) Am Dienstagabend (19:30 Uhr) ist der VfR Mannheim vor heimischem Publikum unter Flutlicht gegen den Tabellenletzten Spielvereinigung Durlach-Aue gefordert. Die Rasenspieler befinden sich aktuell in guter Verfassung und mussten in den vergangenen sechs Partien nur zwei Zähler abgeben. Dadurch mischen sie auch weiter im Aufstiegsrennen mit. Zuletzt bezwangen die Blau-Weiß-Roten auf fremdem Geläuf den Tabellenvorletzten FV Fortuna Kirchfeld verdient mit 2:0. Vor allem in der zweiten Halbzeit glückte es dem Tabellendritten, seine wesentlich höhere individuelle Klasse in die Waagschale zu werfen und dank eines souveränen Auftritts die drei Punkte mit nach Mannheim zu nehmen. Da die beiden Erst- und Zweitplatzierten Teams aus Mutschelbach und Spielberg ergebnistechnisch bisher jedoch selten ins Straucheln gerieten, muss sich der VfR noch mit der Rolle des Jägers zufriedengeben.

Der kommende Gegner aus Durlach-Aue prägte in den vergangenen Jahren das Bild der Verbandsliga Nordbaden und lieferte sich auch mit dem VfR packende Duelle. Der letzte Auftritt der Karlsruher im Rhein-Neckar-Stadion datiert aus dem August 2019, damals entführten die Mittelbadener, ebenfalls unter Flutlicht, einen Punkt aus der Quadratestadt (1:1). Doch in den letzten zwei Jahren konnte die sonst so tapfer auftretende Spielvereinigung ihre sportliche Konkurrenzfähigkeit nur noch bedingt unter Beweis stellen: Seit nun mehr als 828 Minuten müssen die Fans des mittelbadischen Landesligameisters von 2015 auf einen Treffer der eigenen Mannschaft warten. Auf der anderen Seite erwies sich die Defensive mit bereits 42 Gegentoren seit Rückrundenbeginn als sehr wackelig. Der Abstieg in die nächst tiefere Spielklasse scheint in dieser Saison wohl nicht nur im erzgebirgischen Aue unvermeidbar zu sein, sondern auch im Durlacher Stadtviertel Aue ist die Chance auf den Klassenverbleib nur noch rechnerisch gegeben. Das Hinrundenspiel gewann der VfR auf einem holprigen Rasen zwar verdient mit 2:0, allerdings machten die kämpferisch stark agierenden Gastgeber dem Favoriten das Leben lange schwer und konnten bis zur Pause sogar ein torloses Remis verteidigen. Am Ende reichte es dennoch zu einem souveränen Sieg, den der VfR sicherlich auch am Dienstagabend anpeilen wird.

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