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In Lauerstellung bleiben

 

VfR möchte am Samstag (15:00 Uhr) den FC Germania Friedrichstal im heimischen Rhein-Neckar-Stadion bezwingen und den Druck auf Mutschelbach als auch Spielberg aufrechthalten

Bild: Edmund Nohe

(mk) Noch hat der VfR Mannheim in der jungen Rückrunde nicht richtig Fahrt aufgenommen: Nach einem enttäuschenden 2:2 Unentschieden gegen den spielstarken 1.FC Mühlhausen folgte vergangene Woche ein hart erkämpfter 2:1 Sieg beim abstiegsgefährdeten FC Olympia Kirrlach. Auch wenn die drei Punkte aufgrund eines Kraftaktes in der Schlussphase unterm Strich verdient eingefahren werden konnten und die Erleichterung bezüglich des Ergebnisses nach Abpfiff jedem VfRler anzuerkennen war, ließ die spielerische Leistung der Mannheimer in dieser Partie ebenfalls zu wünschen übrig.

Am kommenden Samstag möchte die Atik-Elf vor heimischer Kulisse gegen den FC Germania Friedrichstal sowohl ein zufriedenstellendes Resultat erzielen als auch eine ansprechende Performance auf dem Platz abliefern. Den Gegner vom Stutensee sollte man bei diesem Unterfangen jedoch nicht unterschätzen. Nach zwei Jahren der Tristesse und nur bedingt vorhandener Konkurrenzfähigkeit hat es der ehemalige Oberligist verstanden, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen, das sich aktuell auf einem Nicht-Abstiegsrang befindet. In der Offensive verfügt Friedrichstal mit Jose Carlos Tijeras Martinez über einen treffsicheren Spieler, der für insgesamt 46% aller Friedrichstaler Tore sorgte und mit 11 „Buden“ in der Verbandsliga-Torjägerliste auf dem vierten Platz rangiert. Die Achillesferse des Verbandsligameisters 2018 ist zweifelsohne die löchrige Defensive. Im Schnitt kassiert das Team von Cheftrainer Hicham Ouaki mehr als zwei Gegentore pro Partie, nur die beiden Tabellenletzten und der SV Langensteinbach mussten häufiger hinter sich greifen als der ehemalige VfR-Keeper Mikel Schuster.

Aus Perspektive der Rasenspieler zählt am Samstag nur ein Sieg. Mit einem Drei-Punkte-Rückstand auf die beiden Erstplatzierten Mutschelbach und Spielberg befinden sich die begehrten Tabellenränge nach wie vor in Reichweite. Falls der VfR sein vorhandenes Potential auch ausschöpft und konzentriert zu Werke geht, dürfte der Rückstand zumindest nicht größer werden. Das Vorrundenspiel in Friedrichstal endete mit einem leistungsgerechten 1:1 Unentschieden. Allerdings waren die Rahmenbedingungen an dem brütend heißen Septemberwochenende nicht vergleichbar mit den aktuellen. Damals standen viele Rasenspieler auf dem Platz, die gerade erste eine Covid-Infektion überstanden hatten oder sich in Quarantäne individuell fit hielten.

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